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10. Vecchio F, Tombi-
ni M, Buffo P, Assenza G, Pellegrino G, Benven- ga A, Babiloni C, Ros- sini PM. 2012. Mobile phone emission increa- ses inter-hemispheric functional coupling of electroencephalogra- phic rhythms in epi- leptic patients. Int J Radiat Biol 84:164–171. doi.org/ 10.1016/j.ijpsy- cho.2012.02.002
Es wurde beobachtet, dass die elektromagnetische GSM-Strahlung eines Mobiltelefons die interhemisphärische Synchronisation der temporalen und frontalen Rhythmen beim Ruhe-EEG normaler junger und älterer Testpersonen beeinflusst (Vecchio et al., 2007 und 2010). In der vorliegenden Studie testeten wir die Hypothese, ob diese Wirkung bei Patienten mit Epilepsie noch deutlicher hervortritt, da diese typischerweise unter krankhaften Mechanismen leiden, die die Synchronisation der rhythmischen Feuerung von kortikalen Neuronen steuern. Bei 10 Patienten mit der Diagnose einer fokalen Epilepsie wurde das Ruhe-EEG bei geschlossenen Augen unter exponierten und scheinexponierten Bedingungen aufgezeichnet. Diese Daten wurden mit den Daten von 15 gesunden Testpersonen gleichen Alters aus den jüngeren Referenzstudien verglichen. Das GSM-Gerät wurde unter der einen Testbedingung (GSM-Exposition) eingeschaltet (45 min) und unter der anderen Testbedingung (Scheinexposition) ausgeschal- tet (45 min). Sowohl bei den Patienten als auch bei den Kontrollen wurde das Mobiltelefon immer auf der linken Seite positioniert. Die spektrale Kohärenz quantifiziert die interhemisphärische Synchroni- sation der EEG-Rhythmen für die folgenden Gehirnwellen: Deltawellen (ungefähr 2–4 Hz), Thetawellen (ungefähr 4–6 Hz), Alphawelle 1 (ungefähr 6–8 Hz), Alphawelle 2 (ungefähr 8–10 Hz) und Alphawel- le 3 (ungefähr 10–12 Hz). Die Auswirkungen auf die Patienten wurden untersucht, indem die interhemisphärische Kohärenz des EEGs von den Patienten mit Epilepsie mit jenen der Kontrollgruppe aus den früheren Referenzstudien verglichen wurde. Im Vergleich zu den Testpersonen der Kontrollgruppe zeigten die Patienten mit Epilepsie bei der Befeldung mit GSM-Strahlung eine statistisch signifikante Steigerung bei der interhemisphärischen Kohärenz von temporalen und frontalen Alpha-Rhythmen (ungefähr 8–12 Hz). Diese Ergebnisse deuten dar- auf hin, dass die GSM-Strahlung eines Mobiltelefons die interhemisphärische Synchronisation der dominanten (Alpha-) EEG-Rhythmen bei Patienten mit Epilepsie beeinflussen kann. Wenn diese Ergebnisse durch zukünftige Studien an einer größeren Zahl von Patienten mit Epilepsie bestätigt werden können, könnte die Modulation der interhemisphärischen Kohärenz der Alphawellen aufgrund der Exposition gegenüber GSM-Strahlung klinische Implikationen haben und mit Veränderungen bei kognitiven und motorischen Funktionen in Zusammenhang stehen.
Die Studie von Vecchio et al. aus dem Jahr 2010 (Nr. 5 in Tabelle 4) wurde in dem SCENIHR-Dokument von 2015 wie folgt besprochen: „Eine Studie von Vecchio et al. (2010) untersuchte die altersabhängi- gen Wirkungen elektromagnetischer Felder auf die Alpha-Aktivität im Wach-EEG bei 16 älteren (47–84 Jahre) und 15 jüngeren Testpersonen (20–37 Jahre). Die Testpersonen wurden 45 min lang einem GSM- Signal (902,40 MHz, Modulationsfrequenz: 8,33 und 217 Hz) mit einem maximalen SAR-Wert von 0,5 W/kg ausgesetzt. Die Strahlung wurde durch ein kommerziell erhältliches Mobiltelefon erzeugt, das mit einer Testkarte für einen Doppel-blind-Crossover- Verlauf ausgestattet war. Das EEG wurde 5 Minuten vor und nach der Exposition über 19 Elektroden auf- gezeichnet. Die Autoren beobachteten nach der GSM-Exposition eine interhemisphärische Kohärenz der frontalen Alpha-Aktivität im EEG, die bei den älteren Testpersonen, aber nicht bei den jüngeren elektromagnetische Felder sowohl neurologische und/ oder neuropsychiatrische Auswirkungen auf das Gehirn haben. Hier haben wir es noch mit einer weiteren neurologischen Wirkung zu tun, die durch das Alter und durch epileptische Zustände beeinflusst wird. Diese Studien legen also drei wichtige Ergebnisse vor. Zum Ersten wird gezeigt, dass umfangreiche Nachweise dafür vorliegen, dass Kinder empfindlicher auf elektromagnetische Felder reagieren als Erwachsene. Meines Wissens ist die obige Studie die erste, die darauf hindeutet, dass ältere Menschen ebenfalls empfindlicher auf neurologische Effekte reagieren. Die Verbindung zur Epilepsie ist nicht weiter überraschend, da einige Personen mit EHS von Krampfanfällen berichten, die durch sehr schwache elektromagnetische Felder ausgelöst werden. Und schließlich ist seit über einem halben Jahrhundert bekannt, dass die beiden Hemisphären des Gehirns über das sogenannte Corpus callosum – einem verbinden- den Balken, der tief im Mittelhirn eingebettet ist – miteinander kommunizieren. Diese Wirkungen, die die Kohärenz zwischen den beiden Hemisphären erhöhen, werden daher wahrscheinlich durch das Einwirken der elektromagnetischen Felder auf das Corpus callosum erzeugt. Das wiederum bedeutet, dass elektromagnetische Felder auf viel tiefere Regionen im Gehirn einwirken, als von der Industrie bisher für möglich gehalten wurde.
Aktuell gibt es insgesamt 6 Studien, die zeigen, dass die pränatale Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern (einschließlich der Strahlung von Mobiltelefonen, WLAN und Schnurlostelefonen) in Studien statistisch signifikant war. Das könnte auf eine GSM-bedingte interhemisphärische Synchronisation der Alpha-Rhythmen als eine Funktion des physiologischen Alterns hinweisen.“ Eine weitere Studie von demselben Forscherteam wurde ebenfalls von dem SCENIHR-Ausschuss [73] zitiert und wie folgt besprochen: „Vecchio et al. (2012a) verwendeten dasselbe Studiendesign, um die Auswirkungen auf Patienten mit Epilepsie zu untersuchen. Die Daten von 10 Patienten wurden mit den Ergebnissen von
15 Kontrollpersonen gleichen Alters aus den früheren Studien verglichen. Die Patienten wiesen unter Expositionsbedingungen im Vergleich zu den Kontrollen eine statistisch signifikant erhöhte interhemisphärische Kohärenz der temporalen und frontalen Alpha-Rhythmen auf. Den Autoren zufolge könnten diese Ergebnisse darauf hinweisen, dass eine GSM-Exposition Auswirkungen auf die interhemisphärische Synchronisation der dominanten Alpha-Rhythmen im EEG der Patienten mit Epilepsie hat.“
Naviaux RK. Metabolische Merkmale der Zellgefahrenreaktion. Mitochondrion 2014;16:7–17
Abstract
Die Cell Hazard Response (CDR) ist die evolutionär konservierte Stoffwechselreaktion, die Zellen und Wirte vor Schaden schützt. Es wird durch Begegnungen mit chemischen, physikalischen oder biologischen Bedrohungen ausgelöst, die die zelluläre Kapazität für die Homöostase überschreiten. Das resultierende metabolische Missverhältnis zwischen verfügbaren Ressourcen und funktioneller Kapazität führt zu einer Kaskade von Veränderungen im zellulären Elektronenfluss, Sauerstoffverbrauch, Redox, Membranfluidität, Lipiddynamik, Bioenergetik, Kohlenstoff- und Schwefelressourcenallokation, Proteinfaltung und -aggregation, Vitaminverfügbarkeit, Metallhomöostase Indol-, Pterin-, 1-Kohlenstoff- und Polyamin-Stoffwechsel und Polymerbildung. Die erste Welle von Gefahrensignalen besteht in der Freisetzung von Stoffwechselzwischenprodukten wie ATP und ADP, Zwischenprodukte des Krebszyklus, Sauerstoff und reaktive Sauerstoffspezies (ROS), und wird durch purinerge Signalübertragung aufrechterhalten. Nachdem die Gefahr beseitigt oder neutralisiert wurde, wird eine choreographierte Abfolge von entzündungshemmenden und regenerativen Signalwegen aktiviert, um die CDR umzukehren und zu heilen. Wenn die CDR abnormal persistiert, sind der Stoffwechsel des gesamten Körpers und das Darmmikrobiom gestört, die kollektive Leistungsfähigkeit mehrerer Organsysteme ist beeinträchtigt, das Verhalten ändert sich und es kommt zu chronischen Erkrankungen. Das metabolische Gedächtnis vergangener Stressbegegnungen wird in Form eines veränderten mitochondrialen und zellulären Makromolekülgehalts gespeichert, was zu einer Erhöhung der funktionellen Reservekapazität durch einen Prozess führt, der als mitozelluläre Hormesis bekannt ist. Die systemische Form des CDR, und seine vergrößerte Form, die purinerge Life-Threat Response (PLTR), stehen unter direkter Kontrolle durch uralte Bahnen im Gehirn, die letztendlich von Zentren im Hirnstamm koordiniert werden. Die chemosensorische Integration des Ganzkörperstoffwechsels erfolgt im Hirnstamm und ist eine Voraussetzung für eine normale Gehirn-, Motor-, vestibuläre, sensorische, soziale und sprachliche Entwicklung. Ein Verständnis der CDR ermöglicht es uns, alte Konzepte der Pathogenese für ein breites Spektrum von chronischen, Entwicklungs-, Autoimmun- und degenerativen Erkrankungen neu zu definieren. Zu diesen Störungen gehören Autismus-Spektrum-Störungen (ASS), Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Asthma, Atopie, Gluten und viele andere Nahrungsmittel- und Chemikalienempfindlichkeitssyndrome, Emphysem, Tourette-Syndrom, bipolare Störung, Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) , chronische traumatische Enzephalopathie (CTE), Schädel-Hirn-Trauma (SHT), Epilepsie, Suizidgedanken, Organtransplantationsbiologie, Diabetes, Nieren-, Leber- und Herzerkrankungen, Krebs, Alzheimer- und Parkinson-Krankheit und Autoimmunerkrankungen wie Lupus, rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose und primär sklerosierende Cholangitis.
Pall, Martin & Levine, Stephan. (2015). Sheng li xue bao: [Acta physiologica Sinica]. 67118.
Nrf2, ein Hauptregulator der Entgiftung sowie der antioxidativen, entzündungshemmenden und anderen zytoprotektiven Mechanismen, wird durch gesundheitsfördernde Faktoren erhöht
Zusammenfassung
Der Transkriptionsfaktor Nrf2, Nuclear Factor Erythroid-2-Related Factor 2, aktiviert die Transkription von über 500 Genen im menschlichen Genom, von denen die meisten zytoprotektive Funktionen haben. Nrf2 bewirkt Zytoprotektion durch Entgiftungsmechanismen, die zu einer verstärkten Entgiftung und Ausscheidung sowohl von organischen Xenobiotika als auch von toxischen Metallen führen; seine Wirkung über mehr als zwei Dutzend Gene steigert hochgradig koordinierte antioxidative Aktivitäten; er bewirkt bedeutende entzündungshemmende Veränderungen; er stimuliert die mitochondriale Biogenese und verbessert auf andere Weise die mitochondriale Funktion; und er stimuliert die Autophagie, die toxische Proteinaggregate und dysfunktionale Organellen beseitigt. Gesundheitsfördernde Nährstoffe und andere Faktoren wirken zumindest teilweise durch die Erhöhung von Nrf2, darunter: viele phenolische Antioxidantien, Gamma- und Delta-Tocopherole und Tocotrienole, die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA, viele Carotinoide, von denen Lycopin das aktivste sein könnte, Isothiocyanate aus Kreuzblütlern, Schwefelverbindungen aus Alliumgemüse und Terpenoide. Weitere gesundheitsfördernde Faktoren, die Nrf2 erhöhen, sind geringer oxidativer Stress (Hormesis), Bewegung und Kalorienrestriktion. Es hat sich gezeigt, dass die Anhebung von Nrf2 in Tiermodellen und/oder beim Menschen zahlreiche chronische Entzündungskrankheiten verhindern und/oder behandeln kann, darunter verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Lungenerkrankungen, Krankheiten mit toxischen Leberschäden, Krebs (Prävention), Diabetes/Metabolisches Syndrom/Adipositas, Sepsis, Autoimmunerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen, HIV/AIDS und Epilepsie. Weniger Belege deuten darauf hin, dass die Erhöhung von Nrf2 16 andere Krankheiten verringern kann. Bei vielen dieser Krankheiten handelt es sich wahrscheinlich um Krankheiten des NO/ONOO(-)-Zyklus, und Nrf2 senkt die Auswirkungen der Elemente des NO/ONOO(-)-Zyklus. Die gesündesten bekannten Ernährungsweisen, die traditionelle mediterrane und die okinawanische, sind reich an Nrf2-fördernden Nährstoffen, so wie es offenbar auch die paläolithische Ernährung unserer Vorfahren war. Die moderne Ernährung weist einen Mangel an solchen Nährstoffen auf. Es wird behauptet, dass Nrf2 sowohl die Lebensspanne als auch die Gesundheit verlängert. Mögliche Nachteile von zu viel Nrf2 werden ebenfalls diskutiert. Nrf2 ist kein Wundermittel, dürfte aber für die Gesundheitsförderung von großer Bedeutung sein, insbesondere bei Menschen, die regelmäßig toxischen Chemikalien ausgesetzt sind.
Burnstock, Geoffrey. "Purinerge Signalübertragung und neurologische Erkrankungen: ein Update." CNS & Neurological Disorders-Drug Targets (Formerly Current Drug Targets-CNS & Neurological Disorders) 16.3 (2017): 257-265. Purinerge Signalübertragung, d. h. ATP als extrazelluläres Signalmolekül und Co-Transmitter sowohl in peripheren als auch in zentralen Neuronen, ist an der Physiologie der Neurotransmission und Neuromodulation beteiligt. Rezeptoren für Purine wurden kloniert und charakterisiert, darunter 4 Subtypen der P1(Adenosin)-Rezeptorfamilie, 7 Subtypen der P2X-Ionenkanal-Nukleotidrezeptorfamilie und 8 Subtypen der P2Y G-Protein-gekoppelten Nukleotidrezeptorfamilie. Die Rolle der purinergen Signalübertragung bei Erkrankungen des Zentralnervensystems und die potenzielle Verwendung purinerger Verbindungen zu ihrer Behandlung ziehen zunehmende Aufmerksamkeit auf sich. In dieser Übersicht liegt der Schwerpunkt auf den Erkenntnissen, die in neueren Veröffentlichungen und Übersichten berichtet wurden, um das Wissen auf diesem Gebiet über die Beteiligung purinerger Signale bei Alzheimer, Parkinson und Huntington, Multipler Sklerose, amyotropher Lateralsklerose, Degeneration und Regeneration nach Hirnverletzungen zu aktualisieren, Schlaganfall, Ischämie, Entzündungen, Migräne, Epilepsie, psychiatrische Störungen, Schizophrenie, bipolare Störung, Autismus, Sucht, Schlafstörungen und Hirntumore. Die Verwendung insbesondere von P2X7-Rezeptor-Antagonisten zur Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen, Krebs, Depression, Schlaganfall und Ischämie, A2A-Rezeptor-Antagonisten bei Parkinson und Agonisten bei Hirnverletzungen und Depressionen sowie P2X3-Rezeptor-Antagonisten bei Migräne und Krampfanfällen wurde empfohlen. Es wurde auch behauptet, dass P2Y-Rezeptoren an einigen zentralnervösen Störungen beteiligt sind.
Chatterjee, A., Chakravarty, A. (2022). Neurological Complications Following COVID-19 Vaccination. Current Neurobiology and Neuroscience Reports, 1-14
Abstract
Recent findings: Schwerwiegende neurologische Nebenwirkungen wie kortikale Sinusvenenthrombose, Bellsche Lähmung, transversale Myelitis und Guillain-Barré-Syndrome sowie andere häufige Wirkungen wie Kopfschmerzen treten nach verschiedenen COVID-19-Impfungen häufiger auf als erwartet. Das Auftreten neu auftretender demyelinisierender Hirnläsionen mit oder ohne Nachweis spezifischer Antikörper und die Verschlimmerung bereits bestehender neurologischer Erkrankungen (wie Epilepsie und Multiple Sklerose) geben ebenfalls Anlass zu großer Besorgnis, auch wenn bisher keine schlüssigen Beweise für eine Verwicklung der Impfstoffe vorliegen.
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Mangan-Mangel wird mit Gelenkschmerzen, Entzündungen und Arthritis in Zusammenhang gebracht. Er kann eine Veränderung der Haar-Pigmentierung oder ein verzögertes Haarwachstum bewirken. Mangan ist wesentlich für eine normales Wachstum, für die Glukose-Verwertung, den Lipid-Stoffwechsel und die Produktion von Schilddrüsen-Hormonen. Mangelzustände werden oft bei Erkrankungen wie Diabetes, Parkinson, Osteoporose und Epilepsie festgestellt.
Taurin setzt man es bei Gehirn-Symptomen wie Epilepsie, vernebeltem Gehirn und Gedächtnisproblemen ein. Es unterstützt die Ausscheidung von Neurotoxinen und verbessert die Gallenqualität. Durch die Fähigkeit, den Glutathion-Spiegel zu erhöhen, unterstützt es auch dadurch die Entgiftungsfunktionen. Zusätzlich kann Taurin Gehirn-Rhythmen normalisieren.
3x täglich 500mg
L-Carnosin wirkt in Studien Epilepsie und Schizophrenie entgegen.
Die Karbonylation sowie die Einwirkung freier Radikale sind die Hauptursachen von Epilepsie und Schizophrenie. In Studien konnte L-Carnosin unter Beweis stellen, dass es dem Oxidationsstress sowie der Karbonylation im Hirn entgegenwirken kann.
Magnesium:
Epilepsie zeichnet sich durch einen anormal niedrigen Magnesiumspiegel in Blut, in der Spinalflüssigkeit und im Gehirn aus, was die außerordentliche Reizbarkeit der Nerven in manchen Gehirnregionen hervorruft. Es gibt Berichte über Fälle von Epilepsie, die sich nach der Verabreichung von Magnesium stark verbesserten oder gar ganz verschwanden. In einem Versuch mit 30 Epileptikern konnte gezeigt werden, dass eine Magnesiumgabe von täglich 450mg die Anfälle erfolgreich in den Griff bekam. Eine andere Studie fand heraus, dass die Schwere der Epilepsie vom Magnesiumspiegel im Blut abhing.
B1 kann, alles was mit Gehirn und Epilepsie zu tun hat stabilisiert. 100 mg 2 x tgl.
- Die therapeutischen Anwendungen von Knoblauch (Allium sativum) und sein Potenzial für die Arzneimittelentwicklung
- Background
Knoblauch ist ein weit verbreitetes Zwiebelgemüse, das zum Würzen und Aromatisieren von Speisen verwendet wird. Die Pflanze enthält biologisch aktive Bestandteile, die zu ihren pharmakologischen Eigenschaften beitragen. In diesem Artikel werden die therapeutischen Anwendungen und die potenzielle Rolle von Knoblauch bei der Entwicklung von Arzneimitteln für verschiedene Erkrankungen des Menschen untersucht.
- Results
Knoblauch, der als Gewürz und Aromastoff verwendet wird, enthält wichtige Nährstoffe. Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Mineralien, Wasser und Vitamine sind in dieser Pflanze reichlich vorhanden. Die Pflanze hat auch einen hohen medizinischen Wert und wird zur Heilung einer Vielzahl von Krankheiten beim Menschen eingesetzt. Sie hat entzündungshemmende, rheumatologische, ulkushemmende, anticholinerge, schmerzstillende, antimikrobielle, stressmindernde, antidiabetische, krebsbekämpfende, leberschützende, anthelmintische, antioxidative, antimykotische und wundheilende Eigenschaften sowie Eigenschaften, die bei Asthma, Arthritis, chronischem Fieber, Tuberkulose, Schnupfen, Malaria, Lepra, Hautverfärbungen und Juckreiz, Verdauungsstörungen, Koliken, Milzvergrößerung, Hämorrhoiden, Fisteln, Knochenbrüchen, Gicht, Harnwegserkrankungen, Diabetes, Nierensteinen, Anämie, Gelbsucht, Epilepsie, Katarakten und Nachtblindheit.
Conclusions
Der Nährstoffgehalt der Pflanze ist bedeutend, und sie hat ein unglaubliches therapeutisches Potenzial. Die Ergebnisse dieser Studie sind notwendig, um das therapeutische Potenzial zu untersuchen, da es sich um eine vielversprechende Option für die Arzneimittelentwicklung handeln könnte.
GABA-Mangel: Epilepsie, Krampfanfälle, Angst, Schlaflosigkeit, Anspannung, Migräne, Heißhunger
GABA Verbesserungsprotokoll:
- Theanin 100-300 mg / Tag
- Taurin 500-1000 mg / Tag;
- Glutamin1000-1500 mg / Tag 3.
- Glycine (Muskelkrämpfe, Wundheilung, Angst). Nicht bei bipolaren Patienten. Taurin hat eine synergistische Wirkung mit Glycin .
- Epilepsie: Neurosteroide verwenden. Östrogene aktivieren, Progesteron beruhigt.
- Olivenöl
Erkrankungen, die mit Kyptopyrrolurie in Zusammenhang stehen:
- ADHS
- Alkoholismus
- bipolare Störungen/ manische Depressivität
- kriminelles Verhalten
- Depression
- Down-Syndrom
- Schwermetall-Vergiftung
- Lernstörungen
- Lyme-Borreliose
- Multiple Sklerose
- Parkinson
- Schizophrenie
- Drogen-Abhängigkeit
- Epilepsie
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Fragen an Dr. Klinghardt:
- Ist über Hormonmodulation, Epilepsie oder die Neigung zur Epilepsie günstig zu beeinflussen?
- Absolut, das Anti-Epilepsie-Hormon ist Progesteron. Progesteron ist antientzündlich, es repariert die Blut-Hirn-Schranke. Und hat einen sedierenden Effekt auf die Epilepsie.
Östrogen das Gegenteil. Östrogen aktiviert die Epilepsie-Neigung.
- Junge Frau hat mit 17 Jahren zeitgleich mit Beginn der Einahme der Antibabypille ihren ersten epileptischen Anfall gehabt. Hat das einen Zusammenhang? Oder spielen eher Umweltgifte eine Rolle.
- Es ist natürlich so, das, wenn jemand 17 ist, passieren natürlich ganz viele Dinge. Was eher verständlich ist, aus meiner Sicht, ist der Zusammenhang mit der Mononukleose (Pfeiffer-Drüsenfiebe), dem Epstein Barr Virus. Denn 17 ist das Alter wo man allgemein, sich das Immunsystem anfängt damit auseinander zu setzen Und da gibt es den Zusammenhang auch mit der Epilepsie. Epstein Barr und Epilepsie. Unsere Behandlung bei Epstein Barr sind hohe Dosen Lakritze, Lakritz-Tinktur. Und es ist so, das die Antibabypille und die hormonelle Umstellung, die da passiert, eher den Epstein Barr Virus aktiviert, noch aktiver auf diesem Umweg. Es kann durchaus sein, das es Literatur gibt, die zeigt, wenn ich Progesteron erhöhe, was mit der Antibabypille ja passiert, in hohen Mengen, das es da erhöhte Epilepsie gibt. Aber im allgemeinen, zu meiner Epilepsie-Behandlung gehört die Gabe von Progesteron sogar. Progesteron reparier die Blut-Hirn-Schranke. Und macht das Gehirn eigentlich stabiler. Aber es gibt natürlich diese paradoxen Reaktionen, das ich mir gut vorstellen kann, das durch die Antibabypille, das genau das Gegenteil passiert. Das die Widerstandsfähigkeit gegen Epilepsie, das die vermindert wird dadurch. Aber das es so ist, ist mir aus der Literatur so erstmal nicht bekannt. Ich weiß nur, das wir das bioidentische Progesteron mit einsetzen für die Behandlung von der Epilepsie. Das synthetische Progesteron, das sind ganz andere Moleküle die verwendet werden. Kann natürlich da auf dieser Ebene durchaus auch was verletzen. Das kann ich mir gut vorstellen.
- Gibt es Einschränkungen bei der Frequenztherapie bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Bradykardie oder einem Herzschrittmacher?
- Absolut nicht. Modifizierend noch sagen: Frequenztherapie ist ein riesen Thema. wenn wir in unserem Raum von Frequenztherapie sprechen, dann bezieht sich das für mich auf den K-Scan. Es gibt sicher andere Frequenzgeräte, die nicht harmlos sind. K-Scan Gerät absolut, auch bei Epilepsie.
Unsere Grundbehandlung, die biologische Behandlung für Epilepsie oder in diesem Fall, wo ich denke ein Epilepsie-Äquivalent, ist die Behandlung mit Vitamin B6. Das kam von Bernard Rimland, ein berühmterAutismus- Arzt in den USA. Der hat einfach mal angefangen: Okay, ich gebe mal 100mg B6 am Tag, hat sich nichts geändert. 200 mg, nichts geändert. 400mg, nichts geändert. 600 mg. 1.000 mg, bumm, keine Epilepsie mehr. Wenn man zu hoch geht, kriegten die Kinder so ein Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Händen und Füßen, merkt man meistens wenn es unruhig wird, dann geht man ein bissen runter mit der Dosis. Also die Behandlung Epilepsie oder Epilepsie-Äquivalente mit Vitamin B6 ist fantastisch, wenn diese anderen Dinge mal abbehandelt sind, über die ich gesprochen habe. Und besonders Erfolge haben wir bei dem Kindern mit meinem Lieblingsparasitenmittel Nitazoxanid, wo wir erstaunliche Heilungen von Epilepsie ganz, ganz häufig beobachten. Jetzt ist bei euch eher erhältlich Niclosamid. Weiß ich nicht ob das heute gehirngängig ist. Ist eigentlich ein Bandwurmmittel. Aber eben ein fantastisches antivirales Mittel jetzt gegen Covid und andere Viren. Und ich könnte mir vorstellen, das es gehirngängig ist und hier auch Wirkungen hat. Ich bin immer, wenn man verdächtigt Würmer im Gehirn und wenn man die abtötet, kann es einen schweren Epilepsie-Anfall auslösen. Und ich decke diese Kinder immer ab mit einer entsprechenden Dosis von Dexamethason, das ich so am 2 oder 3 Therapietag gebe, um das zu verhindern. Auf derangieren Seite kann man die Eltern auch, wenn die cool sind, sagen: Mal ein bisschen Valium geben über dies Tage. Valium in 2, 3 Tagen ist nicht suchtmachend. Valium über 2-3 Monate ist suchtmachend. Da nicht zu viel Angst vorher haben. Wir gehen auf diese Art damit um und haben eigentlich Konsistenz superschöne Erfolge. Gerade bei der Behandlung von diesen, ja, ich nenne es es, Epilepsie-Äquivalenten. Aber ich würde mal anfangen mit der neuroaktiven Musik von unseren Freunden in Stuttgart, obwohl Stuttgart keine schöne Stadt ist. Und keine lebensfreudige Stadt ist, da geht es nur ums Geld. Ich würde eine saubere Diagnostik machen mit unserem System. welche Keine sind hier sichtbar. Und wenn Parasiten sichtbar sind, meine Diagnostik, die müssen zuerst behandelt werden, bis sie nicht mehr sichtbar sind.
Bei der Epilepsie ist es möglich, das die Mandeln eher die Rolle haben, den
Lymphabfluss zu hemmen, und so einen Rückstau gibt ins Gehirn. Und dadurch nicht genug Lymphozyten und genug Reinigung im Gehirn passieren kann.
Und über die Zeit bauen dann die Keime Nester im Gehirn.
Es gibt auch Epilepsie die durch Trauma verursacht ist.
Trauma führ zur Narbenbildung im Hirn und das führt zu einer Stase vom Lymphsystem und auch vom venösen System im Hirn.
Und dann siedeln sich die Keime an und dann kommt die Epilepsie.
Es sind also nicht die Narben alleine.
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Psyche
- Epilepsie: schwebende Konflikt
- Bei wiederholt spontan auftretenden Krampfanfällen mit oder ohne Bewusstseinsverlust wird in der Schulmedizin die Diagnose Epilepsie gestellt.
- Beispiele:
Die 30 iährige Österreicherin erlebt folgenden motorischen Konflikt: Sie rodelt einen Berg hin- unter und merkt, dass sie zu schnell unterwegs ist. Kurz darauf kracht sie in ein vereistes Bach- bett und bricht sich zwei Wirbelfortsätze. Nach dem Aufprall glaubt sie, sie sei gelähmt, denn kurzzeitig ist sie bewegungsunfähig =Motorischer Konflikt, nicht bremsen und sich nicht mehr bewegen können. Ein paar Tage später hat die Patientin einen epileptischen Anfall mit Harnver- lust und kurzer Abwesenheit. Einige Stunden vor dem Anfall muss sie" furchtbar-erleichternd" weinen. Nach dem Anfall fühlt sie sich friedlich und klar. (Vgl. www.gnm-forum.eu/board)
Der Mann hat beim Bergsteigen Zweifel, ob er es bis zum Gipfel schafft. Er kann mit den anderen kaum mithalten. = Motorischer Konflikt, nicht mitzukommen, nicht schnell genug gehen zu können. Beim Gipfelkreuz bekommt er einen epileptischen Anfall. Die Anfälle wieder- holen sich immer in der gleichen Situation. Beim Hinaufgehen ist er konfliktaktiv (unbemerkte Lähmung der Beine), am Gipfel kommt er in Heilung, mit einem epileptischen Anfall in der Epi-Krise.
Der junge Mann spricht in einem Lokal mit einem Mädchen. Plötzlich taucht der Freund des Mädchens auf und bedroht ihn mit einem Messer. Er wagt es nicht wegzulaufen. = Motorischer Konflikt, nicht flüchten zu können. Im Rahmen der Heilungsphase kommt es zu epileptischen Anfällen. (Fallbeispiel von Dr. Hamer)
Ein Kind merkt, dass sich der Arzt mit einer Spritze zwecks Blutabnahme oder Impfung nähert. Es will weglaufen, aber die Mutter hält es fest. =Motorischer Konflikt, nicht weglau- fen können, die Nadel nicht abwehren können. > Epilepsien in Heilungsphase (=sog. "Impf- schaden" durch Konflikt). Anmerkung: Der weiße Kittel des Arztes, die lniektionsnadel, oder der Ordinations-eeruch können als Schiene bleiben. Neben dem Vertrauensverlust wird manchmal sogar die Mutter zur Schiene, denn sie war es, die das Kind festhielt. - Epi-Krise = Epileptischer Anfall.
Im Prinzip ein mehr oder weniger generalisierter Muskelkrampf ("Ganzkörper-Muskelkrampf"). Muskelkrämpfe und epileptische Anfälle passieren nur aus dem Ruhe-Zustand (Vagotonie) heraus. Während des Anfalls erlebt der Patient den Konflikt manchmal in Zeitraffer wieder.
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Quellen: Webinar: Fragen_biol. Hormonbeh._Mai 2020
5G-Die-Herausforderung.pdf
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36445631/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25672622/
Codex_Humanus_Band_1
Magnesiumchlotid.pdf
Die Seelischen Ursachen der Krankheiten (Björn Eybl)